Angebote
Zum Verleih
NEU: Die mit dem Hosenfeld/Szpilman Preis 2011 ausgezeichnete Ausstellung „Musik im okkupierten Polen 1939-1945“,entstanden auf Initiative von Room 28 e.V.,erstmals in Berlin am 9. November 2010 gezeigt,kann ab sofort über Room 28 ausgeliehen werden.
Mehr erfahren Sie hier.
Die Ausstellung „Die Mädchen von Zimmer 28, L 410, Theresienstadt“ steht Ihnen zur Ausleihe zur Verfügung. Mehr zur Ausstellung erfahren Sie hier.
Zum Kauf oder: Gründung einer Stiftung
Nur mit vereinter – individueller oder/und politischer - Kraft, ist es in Zukunft möglich, die Ausstellung am Leben zu erhalten. Vor allem das vom Deutschen Bundestag an den Verein Room 28 e.V. übergebene Modell ‚Zimmer 28’ fordert eine Lösung. Das heißt: Für die Ausstellung muss eine bleibende Heimat gefunden werden. Aus diesem Grunde kann a) über die Übernahme der Ausstellung durch eine kongeniale Organisation oder Institution verhandelt werden; b) könnten potentielle Stifter mit uns über die Gründung einer Stiftung ins Gespräch kommen.
Programmangebote
Im Rahmen unserer Ausstellung und thematisch verwandter Veranstaltungen (z.B. Aufführung der Kinderoper Brundibár, Unterrichts- und Kulturprojekte, Gedenkveranstaltungen) bieten wir verschiedene Programme an:
Hier eine Auswahl:
Lesung mit Helga Pollak-Kinsky
Helga Kinsky/Wien, die Tagebuchschreiberin, geb. 1930, liest aus ihrem Tagebuch, nimmt den Zuhörer mit ins Ghetto Theresienstadt und ins Zimmer 28, während die Autorin durch die Geschichte führt und unter Verwendung von Audioeinspielungen (Musik, O-Ton) unterschiedliche Motive, Schicksale und Aspekte zum Klingen bringt. Mehr zu unseren Lesungen hier.
Lesung & Kunst
In den letzten Jahren sind immer wieder neue Präsentationsformen der szenischen Lesung entstanden: mit Schauspielern, Musikern, Sängern, Chören und jeweils mit verschiedenen Schwerpunkten (z.B. Lieder des Theresienstädter Kabaretts, Lieder aus Brundibár, Kompositionen von Theresienstädter Komponisten, Texte und Gedichte.) Wir entwickeln auch gern mit Ihnen ein Programm nach Ihren Vorstellungen und vermitteln gegebenenfalls Künstler und kongeniale künstlerische Programme.
Der Pianist Jascha Nemtsov
bei der Ausstellungseröffnung am
23.1.2008 im Deutschen Bundestag)
Zeitzeugengespräche
Die Zeitzeuginnen aus dem Kreis der ‚Mädchen von Zimmer 28“ sind 80+, einige von ihnen leben in Israel, einige in den USA. Trotzdem: die meisten sind unter bestimmten Voraussetzungen immer noch zu Gesprächen mit Jugendlichen bereit, speziell im Rahmen von Ausstellungseröffnungen, Brundibár-Aufführungen oder im Rahmen unseres pädagogischen Projektes.
Anna Hanusová (geb.1930) Professorin für Musik (Gesang, Klavier) aus Brünn, hat in den letzten Jahren an zahlreichen Lesungen, Zeitzeugengesprächen und im Rahmen des Wettbewerbes ‚Verfemte Musik’ (Schwerin) als Pädagogin und Jurorin teilgenommen. So weit es ihr möglich ist, ist sie dazu bereit, ihren Erfahrungsschatz an junge Menschen weiterzugeben.
Evelina Merová, geb. 1930 in Prag, ist zu Lesungen mit der Autorin bereit und
dazu, ihre Erinnerungen an die Kinderoper „Brundibár“ jungen Menschen zu vermitteln und ihnen von ihrer Kindheit in Prag und Theresienstadt und ihren Erfahrungen im Familienlager Auschwitz-Birkenau und ihrer folgenden Odyssee zu berichten.
Booklet on Demand
Eine Unterrichtseinheit (Ausstellung, Buch, Text- und Bildband zur Ausstellung, Filme, Handreichungen für den Unterricht) ist in Entwicklung. Das Konzept sieht vor, dass diese Unterrichtseinheit eines Tages von Schulen/ Pädagogen abrufbar ist. Noch ist dies nicht so weit. Aber: Der Text- und Bildband zur Ausstellung ist erhältlich als Booklet on Demand - eine ideale Lektüre für den Unterricht zum Thema Judenverfolgung, Holocaust, NS-Zeit und zur Rolle von Kunst und Kultur zur Behauptung der eigenen Identität und Würde.
NEU: Historische Bildungsreise:
Auf den Spuren der Mädchen von Zimmer 28
Seit zehn Jahren führt der in Oxford ausgebildete Historiker Gabriel Fawcett individuelle Bildungsreisen an Orte des Holocaust durch, im Besonderen für Schüler, Studenten und Erwachsene aus England und den USA. Angeregt von der Geschichte der ‚Mädchen von Zimmer 28’ – er übersetzte die Ausstellung ins Englische – konzipierte Gabriel eine spezielle historische Bildungsreise, in deren Mittelpunkt die Geschichte der ‚Mädchen von Zimmer 28’ steht und an Orte führt, die mit deren Schicksal verbunden sind.
Da es immer seltener möglich sein wird, Zeitzeugen einzuladen, sieht das Reisekonzept vor, die Zeitzeugen nach Möglichkeit aufzusuchen und Begegnungen vor Ort zu organisieren.
Wenn Sie an diesem Reiseangebot interessiert sind, kontaktieren Sie uns.

