Dessa
Die Künstlerin Dessa
| Dessa (Debora Pétroz-Abeles) in ihrem Schweizer Atelier |
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| Alla marcia XIII. Aus dem Bilderzyklus zu Viktor Ullmann |
In immer neuen Bilder-Zyklen bannt Dessa Kompositionen der Musiker, die ihre innere Welt zum Schwingen und zum Singen bringen, mit Pinsel und Farbe auf Leinwand. Gustav Mahler, Olivier Messian, Ernest Bloch, Nino Rota, Leonard Bernstein,Bela Bartok, Erich Wolfgang Korngold, Unsuk Chin und Detlev Glanert – Werke dieser Komponisten haben sie inspiriert und dazu bewegt, Töne und Takte, Höhen und Tiefen, Bewegung und Ruhe in ihr Medium zu übertragen und dabei jenen künstlerischen Prozess auszulösen, in dem Unbewusstes hervorbricht, sich Fremdes mit Eigenem verbindet, bislang Unbekanntes erlebbar wird und Neues entsteht.
Zwei Bilderzyklen im Besonderen verbinden Dessa mit Room 28
Ein Vermächtnis aus Theresienstadt
Gemälde inspiriert von Viktor Ullmanns 7. Klaviersonate.![]() |
Mit diesem Bilderzyklus ist Dessa zur Botschafterin eines einzigartigen Vermächtnisses aus Theresienstadt geworden: „Ullmanns Musik ist nicht nur Erinnerung an die Shoa“, schrieb Rolf Bloch, Präsident des Schweizerischen Israelitischen Gemeindebundes im Vorwort zum Buch. „sondern gleichzeitig eine Erinnerung an den geistigen Widerstand während dieses Alptraumes, eine Antwort auf die Erniedrigung des Menschen und auf den Tod.“
Am 22. Januar 2008 spielte der Pianist Jascha Nemtsov bei der Room 28 Veranstaltung „Der letzte Akkord: Theresienstadt“ in der Akademie der Künste, Berlin den letzten Satz von Viktor Ullmanns 7. Klaviersonate zu den an eine Leinwand projizierten Bildern von Dessa.
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A Tribute to Kaufhaus N. Israel 1815-1939
Fast wäre die Geschichte dieses Kaufhauses in Vergessenheit geraten. Doch da kam, im November 2000, Dessa nach Berlin und sah im Schaufenster eines Antiquariats ein Buch, das ihre Aufmerksamkeit weckte: Hygiene im Wandel der Zeit.Herausgeber: N. Israel, 1912. Sie blätterte, war elektrisiert, begann zu forschen und zu sammeln. Schließlich schuf sie Kunstwerke in Form von Collagen - Fragmente aus historischen Bilddokumenten, Textzitaten, Zeitungsausschnitten, Fotografien, Stoffmuster und Zeichnungen. Ein außergewöhnliches Bildkaleidoskop entstand, ein Porträt der Berliner Gesellschaft des 20. Jahrhunderts: die Hommage an das Kaufhaus N. Israel
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Die Geschichte des Kaufhauses N. Israel begann am 10. März 1815, als der Mobilienhändler und Trödler Nathan Israel in der Jüdenstraße 18 ein Geschäft eröffnete. Drei Jahre später fand man seine Firma, die sich nunmehr auf den Import von Textilien spezialisierte, am Molkenmarkt 2. Schließlich kaufte Nathan Israel 1843 ein Gebäude in der Spandauerstraße 28. Als er 1848 starb, war daraus ein vierstöckiges Kaufhaus entstanden... Im Jahre 1914 schließlich hatte das Haus stolze sechs Etagen und gehörte zu den führenden Warenhäusern in Berlin. Bis die NS-Ära anbrach...
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